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Räuchern in der Hexen Magie


Die ursprüngliche Verwendung von Duftstoffen, war schon immer der Opferung der Götter gedacht. Hindus und Buddhisten entzünden bis heute Räucherstäbchen in ihren Tempeln, auch im Alten Testament werden Duftopferungen erwähnt.

Eine Seele solle aus Weihrauch, Semmelmehl und Öl, ein lieblich duftendes Feueropfer für den Herrn bereiten. Der Geruch sollte die Gottheit mild stimmen, versöhnlich und die Verbindung zu den Menschen beibehalten. Bis heute wird in der katholischen Kirche Weihrauch verbrannt und dient zur Reinigung auch für Exorzismus, denn der Rauch ist das Tor zum Bewusstsein und zur menschlichen Seele, er öffnet jede Türe.

Aber auch die Ägypter kannten eine ganze Reihe von duftenden Rezepten: Ätherische Öle aus Weihrauch, Myrrhe, Aloe, Anis, Kümmel, Senf, Thymian, Zwiebel usw. die sie in Tempellaboratorien fertigten. Ägyptische Priester fertigten aus Myrrhe und Balsam duftende Salben, mit denen sie am Morgen ihre Götterbilder bestrichen und ihre Toten einbalsamierten.

Wie räuchere Ich?

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Es gibt Räucherstäbchen, Räucherharze, Räucherkräuter, Duftöle für Räucherungen.

Zu Räucherungen werden Kräuter und Harze verwendet, zum Beispiel Salbeiblätter oder Weihrauch (ein Harz), oder eine Mischung bei der mindestens jeweils eine der folgenden Komponenten enthalten sein sollen:

Eine Wurzel, z.B. Engelswurz.

Ein Harz z.B. Weihrauch oder Fichtenharz, Kiefernharz, Tannenharz.

Ein Kraut z.B. Salbei oder Rosmarinblätter, Lavendel oder Zimtblüten, Duftgras.

Wer einen Ofen hat, kann das Räucherwerk einfach auf etwas Aluminiumfolie auf die heiße Ofenplatte legen, an einer Stelle wo es sehr warm ist, aber es darf auch nicht zu heiß sein. Sonst nimm lieber eine Keramikschale, deren Boden du dick mit Sand auffüllst, z.B. mit sogenannten Vogelsand (zum Ausstreuen von Vogelkäfigen). Darauf legst Du ein Stück Räucherkohle, die in Esoterikgeschäften erhältlich ist. Die Kohle wird nun mit einem Streichholz angezündet und kommt relativ schnell, zum glühen darauf legst Du nun das Räucherwerk. Neben Engewurz, einheimischen Baumharzen und den Pflanzen aus dem getrockneten Kräuterbüscheln, ist ein besonders wirksames Räucherkraut unserer Breitengrade der Lorbeer. Er stellte zusammen mit Bilsenkraut, die wesentliche Komponente der Mischung dar, die am Orakel von Delhi die Priesterin in Trance versetzt haben soll.; Eine weitere kraftvolle Orakelpflanze ist die Schafgarbe, die man nicht nur verräucherte, sondern aus deren getrockneten Blüten Kissenfüllungen hergestellt wurden. Wer auf so gefüllten Kissen schlief, durfte mit besonderen Träumen rechnen. Alraune Wurzeln und Beifuß / Atremisia sind weitere Pflanzen aus unserer Heimat, die zu traditionellen Räuchermischungen verwendet wurden. Zwar sind Räucherungen bei uns fast vergessen, doch die Neujahrsräucherung für die drei Heiligen Könige mit Weihrauch wird noch auf vielen Bauernhöfen gemacht.