Header © Hexe Sirans Wicca und Magie Welt

Grafik Jahresrad

Jahresfeste der Wicca Hexen


Das imponierende Schauspiel, das sich im Muster der Jahreszeiten wiederholt, hat noch immer eine große Auswirkung auf unser Leben. Als die Menschen der Natur noch näher standen und nur arbeiteten um zu überleben, genoß die göttliche Kraft dieses Musters allerhöchste Anerkennung. Rituale und Feste entwickelten sich, um diese Transformationen zum Wohle der Gemeinschaft zu führen: zu einer Säperiode und einer guten Ernte, einer reichlichen Jagd und für weise Visionen. Zusammen mit anderen Kulturen halten sich Hexen daran, daß die Feiertage beim Sonnenuntergang anfangen und erst mit dem nächsten Sonnenuntergang enden. Daher läuft ein Sabbat wie Samhain (Winteranfang) durch den Tag des 1. Novembers.

31.Oktober: Winteranfang/Samhain

Die Nacht wird länger und das Mondlicht und die Sterne bleiben länger am Himmel. In dieser Nacht arbeiten wir mit den positiven Aspekten der Finsternis. Bei der feuchten Kälte des ersten Winteratems konzentrieren wir uns, um unsere Wahrsage- und psychischen Talente zu entwickeln. Die alten Kelten und andere Hexentraditionen betrachteten diesen Tag als letzten Tag des alten Jahres. Es ist die Nacht, in der die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und der Toten hauchdünn sind, und es gibt den Toten die Möglichkeit unter den Lebenden zu wandern, willkommen geheißen zu werden und mit ihren Verwandten zu feiern.

21. Dezember: Jul

Die Sonne steht an ihrem niedrigsten Punkt. Es ist die längste Nacht des Jahres. Inmitten der Finsternis geschieht eine Umkehr der Gezeiten. Die Tage werden wieder länger und das Sonnenkind ist wiedergeboren. Es ist eine Zeit der Geschenke, der Feierlichkeiten und der Freude. Wir dekorieren das Haus mit immergrünen Zweigen und vielleicht mit einem Baum, um die dauerhafte Lebenskraft zu feiern. In unseren Ritualen ehren wir die Göttin als Mutter und heißen ihren neugeborenen Sohn willkommen.

1. Februar: Imbolc

Wenn das Steigen der Sonne am Himmel sichtbar wird, werden Kerzen angezündet um ihre Reise zu beschleunigen und um unsere eigene Erneuerung zu symbolisieren. Imbolc ist ein Moment, sich nach innen zu richten und den Weg zur spirituellen Wiedergeburt frei zu machen. Es ist der Festtag der keltischen Göttin Brigid, deren dreifaltige Aspekte über die Zünfte der Schmiedekunst, der Dichtkunst/Inspiration und der Heilung herrschen. Die Germanen feierten in dieser Zeit wahrscheinlich ein Fest zu Ehren von Iduna, die als Gemahlin Bragis den Asen mit goldenen Lebensäpfeln die verjüngende Lebenskraft schenkt. "Februum" ist ein lateinisches Wort, das Reinigung oder Versöhnung bedeutet, und benennt diesen Monat als Monat der Säuberung.