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Grafik Der Gott

Der Wicca Gott


Der Gott der Hexen hat ebenfalls viele Facetten; er wird durch die Sonne am Himmel symbolisiert, und aufgrund der Veränderungen, die die verschiedenen Jahreszeiten mit sich bringen, ist er ebenfalls eine sich entwickelnde Gottheit.

Er wird häufig mit Hörnern dargestellt. Wie für die Göttin, so gibt es auch für ihn viele Beschreibungen, die sich oft auf die Tatsache beziehen, daß er ein gehörnter Gott ist, z. B. Herne oder Pan, jene archetypisches Halb-Mensch-halb-Tier-Gestalt, Herrscher über die wilden Tiere in den Wäldern früherer Zeiten.

Wie die Göttin, so hat auch er drei Aspekte: durch seine haarigen Beine und Hufe ist er Hüter und Hirte im Reich der Tiere, sein menschliches Herz zeigt seine Gefühle für die Menschheit, sein herrschaftliches Geweih zeigen, daß er selbst ein Gott ist. Dieses Geweih symbolisiert die Kraft des Lichtes, der Sonnenstrahlen, für die Mitwirkung bei der Schöpfung.

Der Gott der Heiden wandelt in drei Welten: dem bescheidenen Land aller wilden und zahmen Tiere mit ihrer Einfachheit; den vom Menschen geschaffenen Reichen; und über all das hinaus ist er auch noch der göttliche Himmelsvater.

Der Gott ist sein eigener Vater, der seine Mutter liebt und ihr Ehemann wird, obwohl sie länger lebt als er. Der Gott ist ein zyklisches Wesen, eng verbunden mit dem Grün des Landes, in der Dunkelheit des Winters geboren, in den Frühlingstagen herangewachsen. Seine größte Stärke erlebt er im Mittsommer beim höchsten Stand der Sonne, und bei der Ernte erfährt er von seinem bevorstehenden Opfer. Hier wird er abgeschnitten, ein williges Opfer der Klinge des Schnitters, und bietet seinen Samen als Getreide an, um die Menschen zu ernähren, wenn der Herbst das Land abkühlt.

Als Toter wird er von der Göttin, seiner Witwe, betrauert, die niemals stirbt oder ihre Kinder verläßt. In den dunklen Monaten des Winters erneuert sie ihre Jugend, gewinnt ihre Schönheit wieder und ist bereit, dem jungen Herrn im Frühling zu begegnen.

Diese Mysterien - das des sterbenden, sich aufopfernden Gottes und das der unsterblichen, sich wandelnden Göttin - bilden die Grundlage der heidnischen Anbetung.