Header © UFOs und Aliens Phänomene

Photo Roswell Scheibe

Roswell, ein Mythos lebt!


Es begann mit der Mitteilung des Presseoffiziers Walter Haut im Auftrag von William H. Blanchard, Chef der Roswell Army Air Base, am 7. Juli 1947: Die vielen Gerüchte um die Fliegenden Scheiben sind Realität geworden, als das Nachrichtenbüro des 509. Bombengeschwaders das Glück hatte, in den Besitz einer Scheibe zu kommen.

Nach Bergungsaktion und Transport aufgefundener Wrackteile nach Washington, so wie zur Wright Field Air Base kam das Dementi von General Roger Ramey: Das ist doch alles Quatsch, es war doch nur ein Wetterballon.

Der Beginn der "größten Verschwörung der Welt", ist die Aussage vom Physiker Stanton Friedman, ein Drahtzieher der UFO-Bewegung. Der Zeuge Frank Kaufmann, damals Zivilangestellter der Army sagt aus: Als ich die Leichen und das Fahrzeug sah, wurde mir klar, dass wir nicht allein im Universum sind. Ein weiterer Zeuge Major Jesse Marcel, seinerzeit mit der Bergung des "Ballons" beauftragt sagte auch aus nach Jahrzehnten und blieb wie Presseoffizier Haut dabei: Es war doch ein UFO.

Was auch immer das Pentagon dagegenhielt, die UFO-Gemeinde überzeugte es nicht. 1995 kam es zur Aussage, dass 1947 ein geheimer Meßballon abgestürzt sei, der Atomversuche der Sowjets aufspüren sollte ("Projekt Mogul"). Des weitern gab es pünktlich zum Roswell-Jubiläum, die Aussage der Luftwaffe mit einer ganz neuen Erklärung: In den 50er Jahren seien lebensgroße "Dummies" mit Fallschirmen abgeworfen worden, die hätten wohl verwirrte Farmer mit Aliens verwechselt.

In Roswell selbst hat man heute kaum Interessen, dass das ganze mit Dummy-Theorien abgehandelt wird. Sie möchten doch ihr Alien-Gewerbe nicht ruinieren: Schließlich sind dort zwei UFO-Museen, es werden organisierte Touren zur Absturzstelle geführt, die Restaurants sind voll ausgelastet, so wie die Hotels sind ausgebucht und jährlich finden UFO-Treffen statt. Wo die Besucher viele Dollars liegen lassen, in dem Wüsten Städtchen.