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Zeugen betonen sehr oft das saubere, makellose Erscheinungsbild der Männer, deren Kleidung wie neu gekauft wirke. Die Gesichter werden oft als "irgendwie fremdländisch", zumeist "orientalisch" beschrieben, und vielfach ist von Schlitzaugen die Rede. Häufig sind die Männer sehr stark gebräunt, wenn nicht gar dunkelhäutig. Mitunter kommen auch bizarre Details zur Sprache: In einem Fall beispielsweise schien der Mann in Schwarz hellen Lippenstift zu tragen! In der Regel wirken ihre Mienen ernst und ausdruckslos, die Bewegungen steif und unbeholfen. Das Auftreten der MIBs wird als förmlich, die Ausstrahlung als kalt und finster bis bedrohlich geschildert, bar jeder Wärme oder Freundlichkeit, wenn auch nicht direkt feindselig. Oft deuten die Zeugen an, ihre Besucher hätten nichts Menschliches ausgestrahlt. Mitunter treten die MIBs auch in Uniformen wie zum Beispiel der US Air Force auf, oder sie zeigen einen Ausweis vor. Da die meisten Menschen aber niemals einen echten Ausweis des CIA oder einer anderen Geheimdienstorganisation gesehen haben, beweist dies gar nichts .Geben die Männer Namen an, so stellen sich diese stets als falsch heraus. Das Gespräch verläuft manchmal wie ein Verhör, in anderen Fällen stellt es eine unmißverständliche Warnung dar. In jedem Fall sind die Besucher sehr gut informiert und haben offensichtlich Zugang zu Geheimmaterial. Ein weiteres Merkmal ist die perfekte, zuweilen auch zu perfekte Intonation und Ausdrucksweise, die teilweise an die der typischen Bösewichte aus Kriminalfilmen erinnert. Der Besuch endet fast ausnahmslos mit der Anweisung, niemandem von der Beobachtung zu erzählen beziehungsweise die Untersuchungen gänzlich einzustellen. Oft wird Gewalt angedroht. Schließlich verschwinden die MIBs genauso schnell, wie sie gekommen waren.

Eine Untersuchung von 32 der glaubwürdigeren Fälle zeigt allerdings, daß viele Details von der typischen Version abweichen: In vier Fällen erfolgten keine Besuche, sondern lediglich Telefonanrufe; nur fünfmal erschienen drei Männer zusammen, zweimal dagegen vier, fünfmal zwei und in sechzehn Fällen nur ein Mann. Wie es scheint, stimmen Aussehen und Auftreten der Besucher im allgemeinen zwar mit dem Grundtyp überein, doch auch hier wird von sehr unterschiedlichen Varianten berichtet. Das ominöse Auto findet nur in jedem dritten Bericht Erwähnung, und die anschaulichen Details der Cadillac, das alte Modell, der makellose Zustand bilden eher die Ausnahme. Von 22 amerikanischen Berichten erwähnen lediglich neun überhaupt einen Wagen: In nur drei Fällen war es ein Cadillac, in zweien war es ein schwarzer und in ebenfalls zweien ein altes Modell. Dem klassischen Fall am nächsten kommt der von Robert Richardson aus Toledo, Ohio, der im Juli 1967 die "Aerial Phenomena Research Organization" (APRO =Gesellschaft zur Erforschung von Luftphänomenen) informierte, daß er bei einer nächtlichen Autofahrt mit einem UFO kollidiert sei. Nach einer Kurve sah er vor sich ein seltsames Objekt, das die Straße blockierte. Da er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, stieß er leicht mit dem Objekt zusammen, das im selben Augenblick wieder verschwand. Die Polizisten, die ihn an den Unfallort begleiteten, konnten nur Richardsons eigene Schleuderspuren entdecken. Als er später allein dorthin zurückkehrte, fand er jedoch ein kleines Stück Metall, das möglicherweise von dem UFO stammte. Drei Tage später erschienen gegen 23 Uhr zwei Männer in den Zwanzigern bei Richardson und stellten ihm etwa zehn Minuten lang Fragen. Sie wiesen sich nicht aus, und Richardson erkundigte sich, wie er danach selbst erstaunt feststellte, auch nicht nach ihrer Identität. Die beiden Männer waren nicht unfreundlich und äußerten keine Drohungen, sondern fragten ihn nur aus. Richardson beobachtete, wie sie in einem schwarzen Cadillac, Baujahr 1953, davonfuhren. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, daß die Nummer noch nicht vergeben worden war. Eine Woche darauf erhielt Richardson erneut Besuch, diesmal von zwei anderen Männern, die in einem modernen Dodge eintrafen. Sie waren dunkelhäutig und trugen schwarze Anzüge. Der eine sprach perfekt Englisch, der andere mit einem Akzent. Dennoch meinte Richardson, bei beiden etwas fremdartiges gespürt zu haben. Zuerst versuchten sie ihn zu überzeugen, daß er gar keinen Zusammenstoß gehabt habe, dann aber fragten sie nach dem Metallteil. Als er ihnen sagte, es sei zur Analyse an die APRO weitergeleitet worden, drohten sie:"Wenn Sie möchten, daß Ihre Frau so hübsch bleibt, dann holen Sie es besser zurück." Nur Richardson, seine Frau und zwei leitende Mitglieder der APRO wußten von dem Metallstück. Die Fremden konnten im Grunde nur davon erfahren haben, indem sie entweder Richardsons Telefon oder das der APRO angezapft hatten. Zwischen den beiden Besucherpaaren bestand kein sichtbarer Zusammenhang, außer daß die beide über Informationen verfügten, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich gewesen waren. Liegt hier der Schlüssel zum Geheimnis der Männer in Schwarz? Es scheint so, als betrieben die Regierungen doch noch UFO-Forschung, oder steckt noch viel mehr dahinter?