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Men in Black


Als in den fünfziger Jahren die Anzahl der UFO-Sichtungen rapide zunahm, wurden Augenzeugen angeblich immer häufiger von finsteren Gestalten belästigt - den mysteriösen Männern in Schwarz.

Ibert Bender, Direktor des" International Flying Saucer Bureau" (Internationales Büro für Fliegende Untertassen), einer Amateurorganisation mit Sitz in Connecticut (USA), behauptete eines Tages, das Geheimnis der UFOs gelüftet zu haben. Bedauerlicherweise aber wartet der Rest der Welt noch immer auf des Rätsels Lösung - denn Bender wurde von drei unheimlichen Besuchern, drei Männern in schwarzer Kleidung, zum dauerhaften Schweigen aufgefordert. Bender hatte geplant, seine bedeutsamen Erkenntnisse in seiner eigenen Zeitschrift Space Review zu veröffentlichen. Zuvor allerdings hatte er noch die Reaktion eines Kollegen abwarten wollen und ihm seine Aufzeichnungen geschickt. Einige Tage darauf waren die Männer erschienen. Ein Schwindelanfall hatte Bender veranlaßt, sich ins Bett zu legen, als er die Schatten dreier Gestalten bemerkte, die langsam deutlichere Umrisse annahmen. Alle waren schwarz gekleidet. "Sie sahen aus wie Geistliche, trugen aber eine Art Homburg. Die Gesichter konnte ich nicht genau erkennen, weil die Hüte sie zum Teil verdeckten und Schatten warfen, Meine Angst schwand ... Plötzlich leuchteten die Augen der drei wie Blitzlichter auf: sie waren auf mich gerichtet. Sie schienen sich in meine Seele einzubrennen, und ich empfand über den Augen einen fast unerträglichen Schmerz, da spürte ich, daß sie mir telepathisch eine Botschaft übermittelten." Die Besucher bestätigten Bender, daß er mit seinen Vermutungen über die UFOs richtig liege. Einer von ihnen hatte sogar Benders Bericht bei sich und gab ihm weitere Informationen. Bender erschrak darüber so sehr, daß er nur allzu bereit war, auf ihre Forderungen einzugehen. Er sollte seine Organisation auflösen, die Veröffentlichung seiner Zeitschrift einstellen und sich "bei seiner Ehre als amerikanischer Bürger" daran halten, niemandem die Wahrheit zu erzählen. Erwartete Bender wirklich, daß jemand ihm dies Geschichte abnahm? Sicherlich verblüffte sie seine Freunde und Kollegen. Einer von ihnen, Gray Barke veröffentlichte sogar ein aufsehenerregendes Buch mit dem Titel "They Knew Too Much about Flying Saucers "(Sie wußten zuviel über Fliegende Untertassen), Bender selbst lieferte einige Jahre später in seinem Buch "Flying Saucers and the Three Men" (Fliegende Untertassen und die drei Männer) einen noch erstaunlicheren Bericht. Er erzählte eine unglaubliche Geschichte über außerirdische Raumschiffe mit Basen in der Antarktis, die sich liest wie die abstruseste Science-Fiction Story. Es wurden sogar Stimmen laut, derlei Ammenmärchen zielten darauf ab, seriöse UFO-Forscher von der richtigen Spur abzubringen. Trotzdem ist Benders Bericht von den drei unbekannten Besuchern, ob nun glaubwürdig oder nicht, für die UFO-Forschung von brennendem Interesse. Denn es gingen zahlreiche ähnlich lautende Meldungen ein, und zwar oftmals von Leuten, die von Bender und seinem Erlebnis kaum gehört haben dürften.

Die Mehrzahl der Berichte stammt zwar aus den USA, doch vergleichbare Meldungen konnten auch in Schweden und Italien, Großbritannien und Mexiko festgestellt werden. Wie die UFOs selbst geistern auch die Men in Black durch drei Jahrzehnte. Wie Benders Bericht enthalten auch spätere Prokolle nicht nur unglaubhafte Details, sondern sind 14,insgesamt derart unlogisch, daß sie allen Anlaß zu Skepsis geben, damit aber ist das Rätsel noch nicht aus der Welt geschafft. Denn ganz gleich, ob diese Dinge wirklich geschahen, Tatsache bleibt, daß sie zu Protokoll gegeben wurden. Warum sollten so viele Personen unabhängig voneinander und häufig eher widerstrebend solche seltsamen und unheimlichen Besuche melden? Und warum vor allem ähneln sich alle Berichte und lassen ein immer wiederkehrendes Muster erkennen, das man allemal als einen der lebendigsten Volksmythen unserer Tage ansehen könnte? Der klassische MIB-Bericht klingt etwa so: Kurz nach einer UFO-Beobachtung bekommt der betreffende Augenzeuge oder Ermittler Besuch. Häufig geschieht dies so kurz nach dem Vorfall selbst, daß noch keine offizielle Meldung oder Veröffentlichung in den Medien erfolgte. Die Besucher dürften also die Informationen wie Namen, Adressen und Einzelheiten über den Zwischenfall und die Beteiligten kaum über normale Kanäle erfahren haben. Fast immer findet der Besuch statt, wenn das Opfer allein ist, und zumeist in dessen Haus. Die Besucher, gewöhnlich drei an der Zahl, fahren in einem großen schwarzen Wagen vor. In den USA handelt es sich oft um einen Cadillac. Das Kennzeichen stellt sich bei der Überprüfung stets als nicht existent heraus. Im allgemeinen sind die Besucher Männer, nur höchst selten ist eine Frau dabei. Sie sehen aus, wie man sich einen typischen Geheimdienstagenten vorstellt dunkle Anzüge, dunkle Hüte, dunkle Krawatten, dunkle Schuhe und Strümpfe, aber weiße Hemden.