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Botschaft an Messier 13


Ein Funkspruch, auf dem Weg zu fremden Wesen im All.

Seit mittlerweile 40 Jahren ist eine verschlüsselte Nachricht von der Erde an den Kugelsternhaufen ,"Messier 13" unterwegs. Der Funkspruch enthält die wichtigsten Daten der Erde und ist an eventuell dort lebende fremde Wesen gerichtet. Sender ist der Astronom Frank Drake aus den Vereinigten Staaten. Er schickte die Botschaft an Außerirdische am 16. November 1974 vom damals größten Radioteleskop der Erde.

Das Teleskop steht auf der Insel Puerto Rico in der Karibik, seine Antennenschüssel misst 304 Meter. "Messier 13" findet man im Sternbild Herkules, immerhin 24 000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Obwohl der Funkspruch 300 000 Kilometer in der Sekunde zurücklegt, hat er deshalb in 14 Jahren erst 0,6 Promille der vorgesehen Strecke geschafft. Vorausgesetzt auf "Messier 13" gibt es wirklich Leben, kann man mit einer Antwort frühestens in 48 000 Jahren rechnen.

So lange wird es dauern, bis eine mögliche Antwort die Erde erreicht. Die zweite offene Frage ist, ob fremde Wesen überhaupt in der Lage sind, eine solche Botschaft zu entziffern. Wissenschaftler sind sich einig, dass - wenn überhaupt nur ein streng mathematisch aufgebauter Code von Außerirdischen entschlüsselt werden kann. Der Funkspruch, den Frank Drake ausgesendet hat, besteht aus 1679 Bits Informationseinheiten, zusammengesetzt nur aus Nullen und Einsen.

Der Kugelsternhaufen M13 ist mit seiner scheinbaren Helligkeit von 5,8, mit einem Fernglas als nebliges Objekt zu sehen. Ab einer Öffnung von ca. 8" kann das Randgebiet des M13 in Einzelsterne aufgelöst werden, er wurde vom englischen Astronomen Edmond Halley 1714 entdeckt.