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Nun, wir synthetisieren diese schwereren, flüchtigen Elemente, indem wir stabilere Elemente als Ziele in einem Teilchenbeschleuniger benutzen. Wir bombardieren dann das Zielelement mit verschiedenen atomaren und subatomaren Partikeln.

An diesem Punkt kommt es zur Umwandlung, die das Zielelement zu einem anderen, schwereren Element macht. Dieses Element hat nun eine höhere Atomzahl, da die Atomzahl nur die Anzahl der Protonen im Atomkern anzeigt. Das also meine ich, wenn ich sage, ihre Atomzahl vergrößert sich. Was bedeutet, "ihre Stabilität nimmt ab?" Die Zeit, die ein Element existiert, bevor es zerfällt, bestimmt seine Stabilität. Atome mancher Elemente zerfallen schneller als die Atome anderer Elemente, also gilt ein Element umso instabiler, je schneller es zerfällt. Wenn ein Atom zerfällt, werden von ihm subatomare Teilchen und Energie freigesetzt oder ausgestrahlt, was der Strahlung entspricht, die ein Geigerzähler feststellt.

Wie Sie sehen, bestimmt dieser Geigerzähler die Strahlung des Urans, was im Klartext heißt, daß der Geigerzähler die subatomaren Teilchen aufspürt, die freigesetzt oder ausgestrahlt werden, während das Uran zerfällt. Diese Elemente, bei denen nukleare Strahlung ständig vorhanden ist, sind die radioaktiven Elemente. Diese schweren Elemente, die wir in Teilchenbeschleunigern synthetisieren, gehören zu den radioaktiven und sie zerfallen sehr schnell. Da wir nur in der Lage sind, ein paar wenige Atome dieser Elemente zu erzeugen und weil sie so schnell zerfallen, ist es uns nicht möglich, sehr viel über sie herauszufinden. Das meine ich, wenn ich sage, "ihre Stabilität nimmt ab". Trotzem, es gibt Elemente mit höheren Atomzahlen, die stabil sind, obwohl sie nicht natürlich auf der Erde erscheinen und wir sie nicht im Teilchenbeschleuniger synthetisieren können. Dies sind die Elemente im Bereich 114-115, die in keinem Periodensystem auftauchen. jenseits des Elementes 115 werden sie wieder instabil und tatsächlich zerfällt Element 116 in Sekundenbruchteilen.

Dies bringt uns endlich zur Kraftquelle. Die Kraftquelle ist ein Reaktor, der Element 115 als Treibstoff benutzt. In diesem Reaktor wird Element 115 als Ziel benutzt und wird in einem kleinen Teilchenbeschleuniger mit Protonen bombardiert. Wenn ein Proton in den Kern eines Atomes 115 eindringt, erhöht es seine Atomzahl und wird ein Atom des Elements 116, welches - wir erinnern uns - sofort zerfällt.

Was Element 116 freisetzt, während es zerfällt, oder was es ausstrahlt, ist Antimaterie. Was ist Antimaterie? Antimaterie ist das exakte Gegenstück zu Materie, deren Ladung und Drehrichtung genau entgegengesetzt zu aller Materie ist. Wenn sie mit irgend einer Materie in unserem Universum zusammengebracht wird, reagiert Antimaterie und wandelt sich vollständig in Energie um. Und denkt daran, die schnelle Umwandlung von Materie in Energie ist das, was wir üblicherweise eine Explosion nennen. Um die explosive Kraft von Antimaterie zu demonstrieren, wollen wir eine beliebige Region herauspicken, in der eine Atombombe explodieren könnte. Oh, sagen wir, der Irak. Und zu Demonstrationszwecken sagen wir, eine Atombombe würde zum Beispiel in, oh, in Bagdad explodieren. Nun, wenn eine unserer älteren Atombomben in Bagdad explodieren würde, wäre der Bereich totaler Verwüstung, die durch den roten Punkt auf der Karte gekennzeichnet ist, ungefähr zwei Meilen.

Dies geschieht durch eine Spaltungsreaktion, in der weniger als ein Prozent des atomaren Materials in Energie umgewandelt wird. Die meisten von Ihnen sind mit den Bomben vertraut, die im 2. Weltkrieg auf Japan abgeworfen wurden. Das ist die gleiche Bombe, die am 9. August 1945 über Nagasaki abgeworfen wurde. Zur gleichen Zeit berechnete Dr. Edward Teller, der als Vater der Wasserstoffbombe bekannt geworden ist, daß eine Wasserstoffbombe möglich ist. Die Kernverschmelzung (fusion) würde noch mehr Energie freisetzen und eine noch größere Explosion mit der gleichen Menge an nuklearem Material bewirken. Sehr zur Dr.Teller's Bestürzung gaben die Japaner auf, wir warfen die Wasserstoffbombe nicht ab und Dr.Teller ist seither immer schlechter Laune. Aber falls eine Wasserstoffbombe mit der gleichen Menge atomaren Materials wie die Nagasakibombe über Bagdad explodieren sollte, würde die Region totaler Verwüstung ungefähr 20 Meilen betragen. Dies würde durch eine Kernverschmelzungsreaktion (nuclear fusion reaction) bewirkt, bei der wieder weniger als ein Prozent des nuklearen Materials in Energie umgewandelt wird oder explodiert. Die anderen 99% des nuklearen Materials bei diesem Bombentyp werden zerstreut, sind aber nicht in die tatsächliche Kernreaktion verwickelt.